Archiv für das Tag 'Marketing'

Jan 24 2012

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ANDERS kommunizieren – für mehr Erfolg

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Ein indischer Restaurantbesitzer aus Varanasi, versucht potentielle Kunden mit folgendem Argument auf seiner Werbetafel in den Laden zu bringen: „Yes, we are less dirty…“
Der Text ist nicht nur komisch, er steht stellvertretend für etwas, das man als die ‚Wir-sind-weniger-mies-als-der-Wettbewerb‘ Marketingphilosophie bezeichnet. Kunden werden mit dem Argument bezirzt: „Kommen Sie zu uns, denn wir bieten Ihnen die gleichen stinknormalen Selbstverständlichkeiten wie alle anderen auch. – Und dabei sind wir sogar ein bisschen weniger mies als die anderen.“

Unternehmen in unserem Kulturkreis lassen sich ohne Zweifel ausgeklügeltere Wortkonstruktionen auf den Leib schneidern: „Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es Mastercard“, heißt es gewitzt auf der Homepage eines Kreditkartenanbieters. Dann gibt es noch die Ohrwürmer, die durch ihre Melodie zur Legende geworden sind: „Hmmm, Melitta macht Kaffee zum Genuss“.

Eine Kreditkarte, mit der man bezahlen kann? Ein Kaffee, der gut schmeckt? Moment mal! Das erwarten wir von JEDER Kreditkarte, von JEDEM Kaffee. Nackte Selbstverständlichkeiten werden hier mit gewaltiger Fanfare hinaustrompetet.

Alles was Unternehmen machen oder auch kommunizieren, fällt in zwei Kategorien: Selbstverständlichkeiten oder Dinge, die einen Unterschied machen. Maßnahmen aus der Kategorie Eins führen dazu, dass der Laden funktioniert. – Die aus der Kategorie Zwei hinterlassen beim Kunden eine unauslöschliche Erinnerung. Eins ist Betriebswirtschaft – Zwei ist Erlebniswirtschaft. Eins ist Dienstleistung – Zwei ist Begeisterung. Eins ist Organisation – Zwei ist Überraschung. Eins bringt Umsatz – Zwei bringt Umsatz plus Weiterempfehlung. Eins ist Überleben – Zwei ist Erfolg.

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Jan 14 2009

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ÖHV Prognose für 2009/10

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In der Flut der täglichen Presseaussendungen habe ich mir gerade ein schönes Statement der ÖHV herausgefischt. Da werden einige interessante Zahlen genannt und da wird auch für 2009/10 ordentlich orakelt.

Einige Passagen haben mir besonders gefallen:

…Im Winter 2007/08 haben einer ÖHV-Umfrage zufolge 28,95 % von 1.100 befragten Betrieben Mitarbeiter im Service gesucht. In der laufenden Saison stieg der Wert auf 29,43 %. Mitarbeiter für die Küche suchen 23,12 % nach 23,68 % im Vorjahr. Mitarbeiter für die Etage suchen um die Hälfte mehr Betriebe, 11,99 % nach 17,42 % im Vorjahr….

Es gibt also noch genügend Arbeit für Arbeitswillige im Tourismus. Die ÖHV fordert die Öffnung des Arbeitsmarktes für die neuen EU-Mitglieder damit man dieses Problem zumindest teilweise abdecken kann. Tatsache ist: Gutes Personal, egal in welcher Abteilung im Hotel, ist immer schwerer zu finden.

Ein weiteres schönes Statement aus der Aussendung:

….für 2009 und 2010 erwartet Felderer eine Stagnation. In den vergangenen Monaten wurde ein deutlicher Rückgang der Nächtigungen aus relevanten Fernmärkten festgestellt: Zwischen
Juni und November 2008 sanken die Nächtigungen der Briten im Jahresvergleich um 6,19 %, die der Japaner um 13,74 % und die der US-Gäste um 20,05 %. “Wo wir Chancen sehen, sind die Nahmärkte: im Inland, bei unseren Stammgästen aus Deutschland, den Niederlanden und
anderen Nachbarländern. Das deckt 80 % der Gästeschichten ab. Wer sparen muss, gibt nicht auch noch Geld für einen weiten Flug aus….

Fein, fein. Liebe ÖHVler. Glaubt ihr wirklich, dass Österreich “Sonne und Meer” in den Köpfen der Nachbarn verdrängen kann? Ob ich jetzt von Hamburg aus mit dem Auto ins Ötztal fahre oder gleich nach Caorle ist eigentlich auch schon egal.
Teurer Flug? -> Eine Woche Türkei mit Flug und AI € 289,-.
Ich würde mich als Hotelier zwar auch auf die Nachbarmärkte konzentrieren (macht man ja eh immer) aber der Schlüssel zum Erfolg ist sicher seine Reichweite international zu erhöhen. Bei richtiger Anwendung kann man das auch ohne ein Monster-Werbebudget erreichen.

Hier noch der Link zum gesamten Artikel mit Grafiken bei der ÖHV.

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Mai 19 2008

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Grenzen von Web 2.0 Marketing

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Ein ungewöhnliches Thema? Ein schwieriges auf alle Fälle. Seit mehreren Wochen kaue ich an diesem Post. Fast hätte ich ihn schon gelöscht, aber das Thema lässt mir einfach keine Ruhe.

Literatur gibt es zwar, aber nicht für den Tourismus und in diesem speziellen Fall beschäftige ich mich auch nur mit der Umsetzbarkeit in KMUs.
(Bild: emedia Nr. 26 zum Thema Webrevolution)


Als Tourismusmarketer versuche ich den ganzen Hype um Web 2.0 realistisch zu sehen. Was ist verwertbar? Was lässt sich umsetzen?
Kein Kunde bezahlt mich für eine Vision. Er will Buchungen sehen. Schließlich und endlich verkaufe ich Produkte und keine Träume. Ganz egal ob es ein großer oder kleiner Kunde ist.
Die Grenzen von Web 2.0 mit denen KMUs im Tourismus zu kämpfen haben lassen sich auf drei Worte reduzieren: Geld, Zeit, Akzeptanz
 

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Feb 07 2008

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Marketingbereich startet

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Soeben habe ich zwei interessante Themenbereiche im Register Marketing untergebracht.
Das Ganze soll so eine Art Webmarketing-Tipp und Methodensammlung werden. Ich bin auch gerade dabei einige meiner Erfahrungen zu Papier zu bringen, aber das muss erst noch reifen.

In den nächsten Tagen werde ich auch mal einen Blick auf die Seite alpengluehen.com werfen und meine Eindrücke davon schildern und zwar auf Bezug Vermarktung.

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