Archiv für das Tag 'Interview'

Sep 17 2010

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Interview Erfolgsbeispiel Spezialisierung: 120% mehr Nächtigungen im Hotel

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Informationen zum Gesprächspartner:

  • Rene Föger, Geschäftsführer von Naturidyll Familien-Landhotel STERN, www.hotelstern.at
  • Alter: 33
  • Familienstand: verheiratet
  • Hobbies: Reisen, Schitouren, Wandern, Chillen

Fakten Hotel:

  • Meine Spezialisierung: Familie & Natur & Tiroler Wirtshaus
  • Begonnen im Jahr: 2004
  • Zielgruppe(n): naturbewusste Familien in Europa
  • Das spezielle Angebot: liebevoll, kreativ, natürlich, traditionsreich, authentisch, kulinarisch zB. ALM.Schlafen – Eine Nacht unterm Sternenhimmel auf 2.000m
  • Anzahl Gästebetten: 95 Betten (+ 40 Zusatz)

Fragen zum Interview:
tBlog: Was hat Sie motiviert sich zu spezialisieren
Rene Föger: Die Notwendigkeit und meine Ausbildung.

tBlog: Wie haben sie Ihre Spezialisierung/Nische gefunden?
Rene Föger: Durch Ausbildung und externer Beratung, im gemeinsam Prozess mit Familie, Mitarbeitern, Gästen und Partnern unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Hauses, Region und Trends.

tBlog: Welche Ergebnisse, Erfolge konnten Sie mit der Spezialisierung erreichen?
Rene Föger: Der Sanierungsprozess konnte erfolgreich umgesetzt werden, die Nächtigungen wurden um 120% gesteigert, die Umsätze verdoppelt, die Qualität wird ständig erhöht und nun auch die Infrastruktur verbessert.

tBlog: Wie lange hat es gedauert, bis sich der Erfolg einstellte, Sie Akzeptanz am Markt spürten?
Rene Föger: Das Interesse und die prinzipielle Akzeptanz wurde bald gespürt, aber dies war weit weg vom Erfolg! Über die Jahre konnten Prozesse, Kommunikation, Produkt, Vertrieb und Qualität ständig verbessert werden, sowie ein Kundenstock bzw. ein Name aufgebaut werden. Nun nach 6 Jahren haben wir das erste Jahr in dem wir einen betriebswirtschaftlichen Erfolg haben.

tBlog: Welche Hürden bei der Entwicklung sowie der Umsetzung der Spezialisierung hatten Sie zu überwinden?
Rene Föger: Unsere größte Hürde war die Sanierung: wenig finanzielle Mittel, verfallender Kundenstock, usw. … den Turnaround zu schaffen war die größte Hürde. Da wenig Mittel für die Umsetzung einer Spezialisierung da waren.
Bei Strategiewechseln muss man geduldig sein – es dauert! Das ist auch eine große Hürde.

tBlog: Welche Voraussetzungen sollte ein Hotelier mitbringen um sich erfolgreich zu spezialisieren?
Rene Föger: Man muss selbst davon überzeugt sein, dass es das richtige ist und man muss die Strategie/Produkt selbst entwickeln und dahinterstehen.

tBlog: Wie schätzen Sie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Ihr Hotel ein?
Rene Föger: Wir hatten es deutlich im Frühjahr bis inkl. Juli 2009 gespürt – dies hat unseren Aufwärtsweg gestoppt, aber wir haben richtig reagiert und betriebswirtschaftlich gut abgeschnitten. Diese Tatsache musste man akzeptieren. Aber 2010 war um 20% besser als 2009!

tBlog: Was sind aus Ihrer Sicht künftig die wichtigsten Qualitätskriterien und Argumente, um Gäste von Ihrem Angebot zu überzeugen?
Rene Föger: nachhaltig, regional, authentisch, natürlich, innovativ&kreativ, individuell, zeitgeistig!!!

tBlog: Wie ist die Gewichtung zwischen Online- und Printmedien in Ihrem Werbemix?
Rene Föger: bestehende Gäste über Print, neue Gäste online/social. Der werbe/vertriebsmix steht auf 1000 Beinen und alle müssen zusammenpassen und in eine Richtung gehen.

tBlog: Wenn Sie einem Hotelier einen guten Rat geben müssten, dann wäre das…
Rene Föger: trau dich, bleib dir treu und sei geduldig!

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Mai 25 2009

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Interview mit dem Geschäftsführer des TVB Ötztal

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Herr Mag. Oliver Schwarz beantwortete uns im Mai einige Fragen zur Ferienregion Ötztal.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei Herrn Mag. Schwarz für die ausführliche Beantwortung der Fragen bedanken.

-> Das komplette Interview finden Sie hier.

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Mai 25 2009

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Interview mit Mag. Oliver Schwarz – Geschäftsführer TVB Ötztal

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Interview Destinationsmanager Mag. Oliver Schwarz TVB Ötztal

Steckbrief Destinationsmanager

  • Mag. Oliver Schwarz, seit 01.05.2007 Geschäftsführer des Ötztal Tourismus
  • 41 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
  • Hobbies sind Sport und Reisen

Fakten zur Destination laut GF Schwarz:


Struktur der Destination

Die Fusion zum heutigen Talverband wurde mit 01.01.06 vollzogen. Die Verbände Obergurgl-Hochgurgl, Ötztal Arena, Längenfeld, Umhausen, Oetz, Sautens und Haiming wurden zum größten Tiroler Tourismusverband zusammengefasst mit ca. 90 Mitarbeiter, 30.226 Betten und 1.612 Beherbergungsbetriebe.

Die Bettenstruktur unserer Destination besteht zu 2/3 aus den Kategorien Frühstückspensionen und Appartements und lediglich 1/3 Hotels. Sollte der Trend hin zur neuen Bescheidenheit gehen, dann liegen wir mit unserem Angebot genau richtig.

Gästenächtigungen Entwicklung
Die Nächtigungen im Sommer 2008 konnten wir im Vergleich zum Vorjahr um fast 50.000 (+ 5,6%) auf 937.164 Nächtigungen steigern. Bei den Nächtigungen in der aktuellen Wintersaison wurde Nov. 08 bis Feb 09 eine Nächtigungssteigerung von 31.442 (+1,87%) auf 1.705.734 erzielt.

Hauptquellmärkte
Unsere Kernmärkte Deutschland, Österreich und die Schweiz machen ca. 2/3 unseres Gästeaufkommens aus. Märkte wie Russland, die Ukraine und Zentraleuropa gewinnen im Winter immer stärker an Bedeutung. Im heurigen Winter konnten wir Zuwächse aus den Märkten: Deutschland, England, Polen, Tschechien, Russland/Ukraine und Rumänien erzielen. Rückgänge gab es hingegen aus den Baltischen Staaten.

Hauptgästegruppen

Im Sommer spricht unsere Destination hauptsächlich Paare und Familien an, das Durchschnittsalter liegt hier bei 47 Jahren. Im Winter hingegen sprechen wir den sportlichen, aktiven und jung gebliebenen Gast zwischen 25 und 40 Jahren an.

Positionierung der Destination

Kern unserer Positionierung im Winter ist die Schneekompetenz aufgrund der Höhe, den Gletschern sowie einer lückenlosen Beschneiung. Im Sommer bauen wir auf das einzigartige Naturerlebnis sowie das vielfältige Angebot, welches eben nur ein Tal zu bieten hat.

Fragen zum Interview

1. Wie prognostizieren Sie die Nachfrageentwicklung für Ihre Destination im Jahr 2009?
Im Sommer haben wir als Ötztal eine große Chance, weil wir ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis zu bieten haben. Es wird kurzfristiger gereist und Nahziele bevorzugt. Auch das Thema Sicherheit wird wieder an Bedeutung zunehmen. Mit der Ötztal Card verfügen wir über ein perfektes Instrument zur Abdeckung der Vielfalt der Region. Im Winter jedoch werden wir mit einem Rückgang aufgrund der wirtschaftlichen Situation in unserer Quellmärkten wie z.B. England rechnen müssen. Wir sehen unsere starken Marke/n Sölden und Obergurgl-Hochgurgl jedoch als Basis um den Rückgang in Maßen zu halten.

2. Wie schätzen Sie persönlich die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Ihre Destination ein?
Im schlimmsten Fall wird durch den Nachfragerückgang eine Preisspirale im Tal nach unten ausgelöst. Die meisten unserer Betriebe verfügen jedoch über eine recht gesunde Finanzierungsstruktur, trotzdem kann es passieren, dass einzelne Betriebe aufgrund fehlender Spezialisierung sowie dünner Eigenkapitaldecke in der Krise wegbrechen.

3. Welche Maßnahmen halten Sie als Reaktion auf die Krise für sinnvoll?

Wir haben rechtzeitig mit dem Aufbau starker Marken begonnen und sind deshalb gut vorbereitet. Wir werden in Zukunft noch fokussierter auftreten, das Online-Marketing verstärken und mit Kooperationspartnern auf Quell- und Zukunftsmärkten vor Ort präsent sein.

4. Welche sind für Ihre Destination die wichtigsten internationalen Quellmärkte der Zukunft?
Neben den Kernmärkten D/A/CH zählen England, Benelux, Skandinavien, RUS/Ukraine sowie Ost- und Zentraleuropa zu unseren Zukunftsmärkten. Um weiterhin „first mover“ zu bleiben strecken wir bereits unsere „Fühler“ nach Märkten wie China, Indien, Arab. Emirate sowie Japan/Korea aus.

5. Welche Reisemotive werden für Ihre Destination künftig an Bedeutung gewinnen?
Ich glaube dass wir die zukünftigen Reisemotive mit unserem Leistungsversprechen Lebensenergie durch „Anspannung und Entspannung“ in unserem Tal gut abdecken und der Wunsch nach Sport, Gesundheit und Natur zunehmen wird.

6. Was sind aus Ihrer Sicht künftig die wichtigsten Qualitätskriterien und Argumente, um Gäste vom Angebot einer Destination zu überzeugen?
Im Winter wird es ganz sicher unsere Schneekompetenz/Schneesicherheit sein, welche wir durch die Höhe, die Beschneiung sowie die qualitative Infrastruktur bieten können. Die Basis für das Naturerlebnis im Sommer ist eine perfekte Infrastruktur bestehend aus Wanderwegen, Beschilderung, Führern, GPS Daten für Touren usw.. Diese Grundlagen werden für die einzelnen Themen wie Bike, Berg, Klettern usw. noch ausgebaut und mit starken Testimonials wie z.B. David Lama beim Klettern transportiert.

7. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für das Destinationsmanagement?
Die Entwicklung als Einheit voranzutreiben und sicherzustellen, dass keine Region im Tal zurück bleibt ist sicher eine große Herausforderung. Dazu ist es notwendig die Infrastruktur auf hohem Niveau zu halten und trotzdem weitere Budgetmittel freizumachen, um von einer Infrastruktur- zu einer verstärkten Marketinglastigkeit zu kommen.

8. Wie ist die Gewichtung zwischen Online- und Printmedien in Ihrem Werbemix?

Das ist mit all unseren Maßnahmen schwer in Prozenten auszudrücken. Wir suchen jedoch laufend Einsparpotentiale im konventionellen Bereich um noch stärker in den Onlinebereich zu investieren. Unsere Winter und Sommergäste informieren sich in erster Linie über das Internet.

9. Wenn Sie einem Hotelier einen guten Rat geben müssten, dann wäre das…
Unser Tourismusverband unterstützt seine Mitglieder durch eine starke Marke sowie Kommunikations- und Marketingmaßnahmen in unseren Quellmärkten um Bekanntheitsgrad herzustellen und Nachfrage zu generieren. Das heißt wir werfen die Netze aus, den Fisch an Land ziehen muss der Hotelier. In Zukunft kommt der Eigeninitiative des Unternehmers sein Haus durch eine klare Spezialisierung und Positionierung zu füllen noch stärkere Bedeutung zu.

Wir danken Herrn Mag. Schwarz für das interessante Interview.

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Apr 20 2009

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INTERVIEW – Hotel Alpenrose in Leermoos

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InterviewAb sofort starten wir unsere monatlichen Interviews mit Persönlichkeiten aus dem touristischen Umfeld. Für den April hat sich freundlicherweise Herr Mayer vom Hotel Alpenrose bereit erklärt uns ein paar Fragen zu seinem Haus und zum Tourismus im Allgemeinen zu beantworten.

Erfolgsbeispiel Spezialisierung: 300 Vollbelegungstage im Hotel Alpenrose
Von einer Frühstückspension mit 34 Betten auf knapp 400 Betten in 15 Jahren. Das ist die Erfolgsstory der Familie Mayer, welche mit einem offenen Ohr für die Wünsche der Gäste sowie Hingabe für junge Menschen zum Spezialisten für Familienurlaub mit Kinder auf höchstem Niveau wurde….

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

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Apr 20 2009

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Interviews

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Unsere Interviewsektion.

Hier finden Sie ab April 09 jeden Monat ein aktuelles Interview mit Anbietern aus dem touristischen Umfeld.

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Okt 09 2008

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Interview mit dem Magazin Spa-World zum Thema Online Marketing

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Vor einigen Tagen kontaktierte mich Herr Fiala vom Magazin Spa-World und bat mich um die Beantwortung einiger Fragen zum Thema Online Marketing in der familiengeführten Ferienhotellerie. Aus der Absicht die Fragen recht kurz zu beantworten wurde dann doch ein etwas längeres Interview, das wahrscheinlich in der Spa-World nur gekürzt wiedergegeben werden kann.

Aus diesem Grund Poste ich das ganze Interview hier im Blog als PDF-Download.
Interview_Online_Marketing.

Über Kommentare freue ich mich natürlich immer.

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Aug 14 2008

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Interview mit den Schneemenschen

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Ich habe vor drei Wochen beschlossen meinem Blog eine etwas andere Richtung zu geben. Keine Sorge ich bleibe dem Thema Tourismus treu.
Den Ausschlag dazu gab nicht zuletzt eine Missinterpretation meinerseits was die Entwicklung eines Tourismusportals betrifft.

Da viele meiner Besucher scheinbar das meiste Interesse an den Entwicklungen der Tourismusportale haben, werde ich ab jetzt versuchen einmal im Monat ein interessantes Interview zu veröffentlichen.

Ich würde mich über Feedback und Vorschläge für Interviewpartner freuen.

Den Anfang macht ein Interview mit dem Geschäftsführer der Schneemenschen, Herr Kai Michael Schäfer: Weiterlesen »

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