Archiv für die Kategorie 'Portale'

Feb 04 2012

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Die Macht der Buchungsportale – HRS macht den nächsten Schritt

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Eine interessanten Presseaussendung ist mir gerade hereingeflattert. Unser lieber Franz Hörl hat endlich auch bemerkt, dass die Buchungsportale nicht mehr nur ein Hobby sind. HRS hat es gewagt die Provisionen von 12% auf 15% anzuheben. Und das bei allen drei Portalen gleichzeitig (HRS, Tiscover, hotel.de). Die Vermieter wurden vor einigen Wochen schon per Fax informiert, dass ab sofort neue Regeln gelten. Wer die nicht akzeptiert, der wird mit März gekündigt. Punkt.

Jetzt bläst die WKO zum Hallali auf HRS um den Bösen Kapitalisten in seine Schranken zu weisen. Als geeignette Waffe hat man sich dazu einen Boykott über Facebook ausgedacht. HRS zittert sicher schon.  :lol:

Es ist wieder mal typisch für unser Land. Zuerst ist man froh, wenn man den abgewirtschafteten ehemaligen Branchenprimus aus seinem Budget streichen kann und dann jammern wir, wenn der neue Eigentümer damit Geld verdienen will.

Das Fazit zur Debatte überlasse ich diesmal Goethe: “Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.

Hier noch der Link zur Presseaussendung der WKO.

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Jan 17 2012

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Code Diplomatique – Katalog nur für Diplomaten und das eigentlich gratis

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Folgendes hat sich zugetragen:
Zwei Herren kommen in ein Hotel und stellen sich als Mitarbeiter von Code Diplomatique vor. Man will sich das Hotel ansehen, da man es gerne in den Katalog aufnehmen möchte. Dieser ist nämlich nur für Diplomaten erhältlich und auch nur über einen gesperrten Bereich im Internet zugänglich. Man kann sich bei einer Mitgliedschaft über 20 bis 30 Buchungen pro Jahr freuen. Mitgliedskosten? Eigentlich keine. Außer…. die 1.400 Euro, die man für den jährlichen  Mistery-Guest-Test für zwei Jahre (also insgesamt 2.800) vorab bezahlen muss. Dafür kommen dann zwei Leute die im Hotel übernachten und auch ganz normal bezahlen.

Ob die beiden Misterytester überhaupt ins Hotel kommen ist nicht nachvollziehbar. 

Jedem sei hier empfohlen Informationen vom Außenwirtschaftscenter Zürich anzufordern.
Die Mitarbeiter dort hatten schon mehrfach mit dem CD zu tun
zuerich@wko.at

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Dez 07 2011

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Deals, Rabatte und Sonderposten in der Hotellerie

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Nach einigen Recherchen im Bereich Deals und Rabatte muss ich ganz ernüchtert feststellen, dass die Hoteliers bei Hofer (Aldi), Tchibo, Tui, Neckermann, Eurotours etc. vielleicht doch nicht so schlecht dran sind. Dort nimmt man zumindest “nur” 25% bis 30% des Zimmerpreises als Provision.

Bei den Deals von Holidaycheck oder von Quype sieht das folgendermaßen aus:
Preisnachlass für den Gast mindestens 50%.
Danach fällt noch eine Provision von 15% (Holidaycheck) oder 35% (Quype) für die Vermittlung an.

Nicht ganz so brutal, aber ähnlich läuft es bei den Geschenkboxen von Jollydays und Mydays.
Da kommen schon mal € 28,- pro Person und Tag inkl. Halbpension für den Hotelier raus. Also ein wirklich guter Deal!

Ich kann nicht nachvollziehen warum wirklich gute und schöne 4* und 4*S-Betriebe bei solchen Aktionen mitmachen. … so eine Kostenrechnung hat schon was für sich, wenn man denn eine hat…
Sich auf den werblichen Nutzen hinauszureden gilt hier nämlich nicht. Man spricht hier die komplett falsche Zielgruppe an. Zum Normalpreis wird so ein Gast sowieso nie anreisen.

Schnäppchenjäger sind nämlich nur einem treu: dem Schnäppchen

Und nach einem kleinen Test kann ich berichten, dass eine Verlängerung des Aufenthaltes für diese Gäste nicht in Frage kommt. Auch Zusatzleistungen werden fast nicht gebucht.

Einziger Lichtblick in der Recherche der letzten Monate:
Eine Werbekooperation mit Radio Arabella in Wien bzw. in Salzburg. Das Modell ist eigentlich fair und bringt auch Rücklauf.

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Mai 10 2011

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Der Tiscover-Effekt oder wie ein Tourismusportal zum Molloch wird

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Seit Jahren beobachten wir wie die großen Tourismusplattformen immer größer werden. Größer werden im Sinne von immer mehr Hotels in den Plattformen bei einer stagnierenden Zahl von Besuchern.

Das Pänomen haben wir intern auf den Namen “Tiscover-Effekt” getauft, denn dort ist es zum ersten Mal aufgetaucht. Seinerzeit versuchte Tiscover alle Unterkünfte Tirols in der Plattform zu erfassen. Die Symptome sehen folgendermaßen aus:

  • Zu viele Vermieter dadurch
  • Unübersichtlichkeit für die Besucher. Daraus folgt, dass
  • immer mehr Unterkünfte vorgereiht werden möchten, was wiederum einen
  • Wildwuchs auf der Startseite und in der Navigation des Portals nach sich zieht.
  • Konzeptlos werden dann Kategorien oder unzureichende Suchfunktionen eingebaut.

Abhilfe würde hier eine Selbstbeschränkung bei der Mitgliederzahl schaffen. Oder, was der Branche wesentlich mehr helfen würde. Eine Spezialisierung auf einzelne Themen. Hier gibt es schon einige gute Beispiele… aber, damit kann man nicht reich werden.

Das Kunststück ist wohl hier die richtige Balance zu finden zwischen der Zahl der Unterkünfte und des Mitgliedsbeitrages einerseits und des Marketingaufwandes andererseits.

Das ganze Thema ist noch wesentlich vielschichtiger und komplexer als ich es hier mit ein paar Sätzen darstellen könnte. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Hotelier auf die richtigen Zeichen bei neuen Portalen zu achten bevor sie sich zur Mitgliedschaft entscheiden.

P.S. “Tiscover-Effekt” bezieht sich auf das Ur-Tiscover.

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Mai 06 2011

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TCA – Tourism Community Austria

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Tourismus Community AustriaDie APA hat gemeinsam mit anderen Firmen eine Tourismusplattform aus der Taufe gehoben www.tourismuscommunity.at 
….Zumindest der Name klingt schon allumfassend und mächtig.

Die TCA lädt jetzt nach Wien ein zum Symposium über den Stau in den Tourismuszentren:

Gäste-Mobilität statt Fremden-Verkehr?
Wie geht der Tourismus mit steigenden Energiekosten, Verkehrsengpässen und Standortbelastungen um?
Welche Defizite weist die Verkehrsinfrastruktur im Hinblick auf die Reiseströme auf – lokal, regional und überregional?
Was braucht die Verkehrsinfrastruktur aus der Sicht des Tourismus, und wie kann dies finanziert werden?

Edit:
Den Presseberichten nach zu urteilen war die Veranstaltung nachhaltig geprägt. Man hat sich Gedanken gemacht über die Umweltbelastung und den zunehmenden Verkehr. Hier gibts noch den Link für alle, die nicht dabei waren. http://www.tourismuscommunity.at/eventnachlese#block3

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Sep 17 2010

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Interview Erfolgsbeispiel Spezialisierung: 120% mehr Nächtigungen im Hotel

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Informationen zum Gesprächspartner:

  • Rene Föger, Geschäftsführer von Naturidyll Familien-Landhotel STERN, www.hotelstern.at
  • Alter: 33
  • Familienstand: verheiratet
  • Hobbies: Reisen, Schitouren, Wandern, Chillen

Fakten Hotel:

  • Meine Spezialisierung: Familie & Natur & Tiroler Wirtshaus
  • Begonnen im Jahr: 2004
  • Zielgruppe(n): naturbewusste Familien in Europa
  • Das spezielle Angebot: liebevoll, kreativ, natürlich, traditionsreich, authentisch, kulinarisch zB. ALM.Schlafen – Eine Nacht unterm Sternenhimmel auf 2.000m
  • Anzahl Gästebetten: 95 Betten (+ 40 Zusatz)

Fragen zum Interview:
tBlog: Was hat Sie motiviert sich zu spezialisieren
Rene Föger: Die Notwendigkeit und meine Ausbildung.

tBlog: Wie haben sie Ihre Spezialisierung/Nische gefunden?
Rene Föger: Durch Ausbildung und externer Beratung, im gemeinsam Prozess mit Familie, Mitarbeitern, Gästen und Partnern unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Hauses, Region und Trends.

tBlog: Welche Ergebnisse, Erfolge konnten Sie mit der Spezialisierung erreichen?
Rene Föger: Der Sanierungsprozess konnte erfolgreich umgesetzt werden, die Nächtigungen wurden um 120% gesteigert, die Umsätze verdoppelt, die Qualität wird ständig erhöht und nun auch die Infrastruktur verbessert.

tBlog: Wie lange hat es gedauert, bis sich der Erfolg einstellte, Sie Akzeptanz am Markt spürten?
Rene Föger: Das Interesse und die prinzipielle Akzeptanz wurde bald gespürt, aber dies war weit weg vom Erfolg! Über die Jahre konnten Prozesse, Kommunikation, Produkt, Vertrieb und Qualität ständig verbessert werden, sowie ein Kundenstock bzw. ein Name aufgebaut werden. Nun nach 6 Jahren haben wir das erste Jahr in dem wir einen betriebswirtschaftlichen Erfolg haben.

tBlog: Welche Hürden bei der Entwicklung sowie der Umsetzung der Spezialisierung hatten Sie zu überwinden?
Rene Föger: Unsere größte Hürde war die Sanierung: wenig finanzielle Mittel, verfallender Kundenstock, usw. … den Turnaround zu schaffen war die größte Hürde. Da wenig Mittel für die Umsetzung einer Spezialisierung da waren.
Bei Strategiewechseln muss man geduldig sein – es dauert! Das ist auch eine große Hürde.

tBlog: Welche Voraussetzungen sollte ein Hotelier mitbringen um sich erfolgreich zu spezialisieren?
Rene Föger: Man muss selbst davon überzeugt sein, dass es das richtige ist und man muss die Strategie/Produkt selbst entwickeln und dahinterstehen.

tBlog: Wie schätzen Sie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Ihr Hotel ein?
Rene Föger: Wir hatten es deutlich im Frühjahr bis inkl. Juli 2009 gespürt – dies hat unseren Aufwärtsweg gestoppt, aber wir haben richtig reagiert und betriebswirtschaftlich gut abgeschnitten. Diese Tatsache musste man akzeptieren. Aber 2010 war um 20% besser als 2009!

tBlog: Was sind aus Ihrer Sicht künftig die wichtigsten Qualitätskriterien und Argumente, um Gäste von Ihrem Angebot zu überzeugen?
Rene Föger: nachhaltig, regional, authentisch, natürlich, innovativ&kreativ, individuell, zeitgeistig!!!

tBlog: Wie ist die Gewichtung zwischen Online- und Printmedien in Ihrem Werbemix?
Rene Föger: bestehende Gäste über Print, neue Gäste online/social. Der werbe/vertriebsmix steht auf 1000 Beinen und alle müssen zusammenpassen und in eine Richtung gehen.

tBlog: Wenn Sie einem Hotelier einen guten Rat geben müssten, dann wäre das…
Rene Föger: trau dich, bleib dir treu und sei geduldig!

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Mai 25 2009

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Interview mit dem Geschäftsführer des TVB Ötztal

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Herr Mag. Oliver Schwarz beantwortete uns im Mai einige Fragen zur Ferienregion Ötztal.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei Herrn Mag. Schwarz für die ausführliche Beantwortung der Fragen bedanken.

-> Das komplette Interview finden Sie hier.

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Apr 20 2009

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INTERVIEW – Hotel Alpenrose in Leermoos

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InterviewAb sofort starten wir unsere monatlichen Interviews mit Persönlichkeiten aus dem touristischen Umfeld. Für den April hat sich freundlicherweise Herr Mayer vom Hotel Alpenrose bereit erklärt uns ein paar Fragen zu seinem Haus und zum Tourismus im Allgemeinen zu beantworten.

Erfolgsbeispiel Spezialisierung: 300 Vollbelegungstage im Hotel Alpenrose
Von einer Frühstückspension mit 34 Betten auf knapp 400 Betten in 15 Jahren. Das ist die Erfolgsstory der Familie Mayer, welche mit einem offenen Ohr für die Wünsche der Gäste sowie Hingabe für junge Menschen zum Spezialisten für Familienurlaub mit Kinder auf höchstem Niveau wurde….

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

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Feb 12 2009

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Online-Vertriebskanäle in der österreichischen Ferienhotellerie

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Studie - Online-Vertriebskanäle in der österreichischen FerienhotellerieMein Kollege Alex hat sich im November 08 die Zeit genommen einen Fragebogen zum Thema “Welche Online-Vertriebskanäle nutzen Sie und wie sind Sie mit der Leistung zufrieden?” an 100 Hotel zu schicken.

Der Rücklauf war sehr gut und Alex hat aus dem Zahlenmaterial eine sehr interessante Studie erstellt.

Daraus lässt sich einiges ablesen:

  • die gängigsten Online-Vertriebskanäle
  • der derzeitige Einsatz von Onlinebuchung
  • die Zufriedenheit der Hoteliers mit den gebotenen Möglichkeiten und das nach Saisonen

Einen Auszug aus dieser Studie könnt ihr auf der Seite von Alex nachlesen:
http://www.trend-marketing.cc/newsletter-download.html

Auf Feedback hier im Blog würden wir uns beide freuen.

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Jan 30 2009

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Was darf ein schöner Urlaub kosten?

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Eine ganz spannende Umfrage hat eine Userin im Reisforum von Holidaycheck gestartet. Überrascht hat mich hier wirklich, dass über 50% der Teilnehmer für einen gelungenen Urlaub mehr als 1.000,- pP ausgeben würden. Manche sogar noch wesentlich mehr.

Jetzt müsste man nur noch herausfinden, ob sie diesen Haupturlaub auch in den Bergen verbringen würden….

Hier der Link zum Nachlesen.

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