Jan
24
2012

Alex
Ein indischer Restaurantbesitzer aus Varanasi, versucht potentielle Kunden mit folgendem Argument auf seiner Werbetafel in den Laden zu bringen: „Yes, we are less dirty…“
Der Text ist nicht nur komisch, er steht stellvertretend für etwas, das man als die ‚Wir-sind-weniger-mies-als-der-Wettbewerb‘ Marketingphilosophie bezeichnet. Kunden werden mit dem Argument bezirzt: „Kommen Sie zu uns, denn wir bieten Ihnen die gleichen stinknormalen Selbstverständlichkeiten wie alle anderen auch. – Und dabei sind wir sogar ein bisschen weniger mies als die anderen.“
Unternehmen in unserem Kulturkreis lassen sich ohne Zweifel ausgeklügeltere Wortkonstruktionen auf den Leib schneidern: „Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es Mastercard“, heißt es gewitzt auf der Homepage eines Kreditkartenanbieters. Dann gibt es noch die Ohrwürmer, die durch ihre Melodie zur Legende geworden sind: „Hmmm, Melitta macht Kaffee zum Genuss“.
Eine Kreditkarte, mit der man bezahlen kann? Ein Kaffee, der gut schmeckt? Moment mal! Das erwarten wir von JEDER Kreditkarte, von JEDEM Kaffee. Nackte Selbstverständlichkeiten werden hier mit gewaltiger Fanfare hinaustrompetet.
Alles was Unternehmen machen oder auch kommunizieren, fällt in zwei Kategorien: Selbstverständlichkeiten oder Dinge, die einen Unterschied machen. Maßnahmen aus der Kategorie Eins führen dazu, dass der Laden funktioniert. – Die aus der Kategorie Zwei hinterlassen beim Kunden eine unauslöschliche Erinnerung. Eins ist Betriebswirtschaft – Zwei ist Erlebniswirtschaft. Eins ist Dienstleistung – Zwei ist Begeisterung. Eins ist Organisation – Zwei ist Überraschung. Eins bringt Umsatz – Zwei bringt Umsatz plus Weiterempfehlung. Eins ist Überleben – Zwei ist Erfolg.
Tags: Kommunikation, Marketing, Strategie
Apr
07
2011

Michael
Einer unserer Kunden, das Hotel Alpenrose in Lermoos, haben wir mit dem Zertifikat für Gästezufriedenheit ausgezeichnet. Dahinter steckt nich nur ein schwacher Marketingag, sondern 12 Monate intensive Arbeit mit dem Kunden. Darum freuen wir uns sehr für die Familie Mayer, dass sie die Anforderungen erfüllen konnten.
Im März 2011 wurde das Leading Family Hotel & Resort Alpenrose in Tirol als erstes Hotel in Österreich mit dem eTouristik-Zertifikat für Gästezufriedenheit ausgezeichnet.
Die zertifizierten Bereiche umfassen dabei drei Kernthemen, welche mit Hilfe der Spezialisten von eTouristik erfolgreich eingeführt und umgesetzt wurden. Dazu zählen das Beschwerdemanagement in allen Abteilungen des Hotels, das Thema Kommunikation mit dem Gast und natürlich das erfolgreiche Bewertungsmanagement der Hotelbewertungsportale.
„Das Ziel unserer Maßnahmen ist die nachhaltige Qualitätssteigerung der Dienstleistungen im Hotel. Die Umsetzung in der Alpenrose erfolgte im Rahmen unseres Moduls „Bewertungsmarketing“ im Zuge einer 12-monatigen, sehr engen Zusammenarbeit“, so eTouristik-Geschäftsführer Michael Egger.
Die Einführung der neuen Kommunikationskanäle sorgte nicht nur für verblüffte Gäste, sondern verschafft auch dem Hotel die Möglichkeit, wesentlich schneller und effizienter auf die Kundenwünsche eingehen zu können. Das ohnehin schon sehr innovative Hotel ist seiner Konkurrenz damit wieder eine Nasenlänge voraus.
„Die innovativen Strategien von eTouristik haben uns neue Impulse im Umgang mit Beschwerden und in der Kommunikation mit unseren Gästen gegeben. Wir sind nun auch in der Lage, mit unseren Hotelbewertungen Marketing zu betreiben”, so Ernst Mayer vom Leading Family Hotel und Resort Alpenrose in Lermoos.
Die Qualität des Hotels Alpenrose wurde im Jänner 2011 auch von Holidaycheck honoriert. Das Hotel wurde mit dem Titel „Holidaycheck Top-Hotel 2011“ ausgezeichnet.
Mehr Infos unter www.etouristik.at
Tags: Bewertungsmarketing, Zertifikat
Aug
17
2009

Alex
Schritt 4 und 5: Die brennendsten Probleme der Zielgruppe erfassen & Innovation
Schritt 4 : Die brennendsten Probleme der Zielgruppe erfassen
Haben Sie im vorangegangenen Schritt die Zielgruppe ermittelt, gilt es deren wichtigsten Bedürfnisse abzuklären. Entscheidend ist dabei nicht, welches Problem Sie für wichtig halten, sondern welches von Ihrer Zielgruppe als wichtig erachtet wird.
Lediglich vermutete Probleme führen leicht in die Irre. Die Akzeptanz von Problemlösungen steigt proportional zur Größe des Problems und der Genauigkeit, mit der das Angebot dieses Problem löst. Die brennendsten Probleme, Bedürfnisse und Wünsche können nur im direkten Kontakt, mit der Zielgruppe, erkannt werden.
Versetzten sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe und beantworten Sie in einem ersten Schritt folgende Fragen:
•   Welches sind die brennendsten Probleme dieser Zielgruppe?
•   Wie unterscheidet sich Ihre Leistung von der ihrer Mitbewerber?
•   Wie können wir den Nutzen unserer Zielgruppe steigern?
•   Was fehlt meiner Zielgruppe am dringendsten um sich besser zu entwickeln?
Listen Sie die erhobenen Kundenprobleme und diskutieren Sie mit ausgewählten kritischen Kunden um die brennenden Probleme aus Kundensicht zu ermitteln und gemäß der Wichtigkeit in eine Rangfolge zu bringen. Ihre Kunden geben Ihnen dabei die notwendigen Hinweise und Anregungen. Sie nennen Ihnen ihre Wünsche und Vorstellungen.
Schritt 5: Innovation – Erproben und Optimieren der kundenspezifischen Lösung
Bauen Sie auf den brennendsten Probleme Ihrer Zielgruppe auf und skizzieren Sie in einem Testangebot wie Ihre Leistung aussehen müsste, um diese Probleme optimal zu lösen.
Wie kann eine überzeugende Lösung für das Kundenproblem aussehen?
Stellen Sie sich folgende Fragen:
•   Wie muss unsere Lösung aussehen, um das brennendste Problem unserer Zielgruppe zu lösen?
•   Wie kann eine überzeugende Lösung für das Kundenproblem aussehen?
Bestimmen Sie einen konkreten Referenzkunden für Ihr neues Angebotsprofil: einen Kunden, zu dem Sie ein persönliches, gutes Verhältnis haben, der Ihre Leistung offen und kritisch aus seiner Sicht bewertet. Der aber auch Anregungen und Wünsche anmeldet, die aus seiner Sicht formuliert werden und seinen Bedarf zeigen, selbst wenn Sie den Bedarf zur Zeit noch nicht abdecken.
Stellen sie im Dialog fest ob Ihre Lösung Akzeptanz findet und optimieren Sie die Lösung gemäß den erhaltenen Anregungen. Testen Sie diese Lösung anschließend mit weiteren Kunden bevor Sie in die Vermarktung gehen.
Tags: Nische, Spezialisierung, Strategie
Apr
16
2009

Alex
Zum Jahresende 2008 mussten sich europäische Hoteliers etwas einfallen lassen, um die Belegungsrate auch in den letzten drei Monaten stabil zu halten. Deshalb wurden die durchschnittlichen Hotelpreise um zehn Prozent gesenkt. Laut Studie von hotels.com sanken die Hotelpreise in Großbritannien um 24 Prozent, in Norwegen und Irland um 18 Prozent beziehungsweise 17 Prozent. Als einziges Land Europas zeigte die Eidgenossenschaft einen Preisanstieg – um sieben Prozent.
Quelle:Â www.hotels.com
Tags: Hotelpreise
Apr
15
2009

Alex
Arbeitgeber, die in der Woche vor dem (geplanten) Saisonbeginn Mitarbeitern im Rahmen des Arbeitsverhältnisses die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen ermöglichen, erhalten vom AMS 90% der Kurskosten gefördert. Folgende Schulungsthemen bieten wir laufend an:
1. Mit Profil zum Profit
Erfolg durch Spezialisierung – Wege aus dem Verdrängungswettbewerb
Nicht wie viel ein Hotel bietet, sondern was ein Hotel bietet ist heute ausschlaggebend für den Erfolg. Erfahren Sie wie Sie Ihre profitable Spezialisierung finden und Gäste mit Spitzenleistungen überzeugen
2. Perfekte Anfragenbeantwortung sichert maximale Buchungen
Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen Schwächen in der Anfragenbeantwortung und wie Sie davon profitieren können.
3. Hotelbewertungen Risiken und Chancen – Die erfolgreiche Weiterempfehlung
Strategien für Hotelbewertungsplattformen – Marketingmaßnahmen für Weiterempfehlungen – Beschwerdemanagement inhouse
4. Erfolgreich Internetkampagnen schalten
Tipps für die richtige Gestaltung und Textierung von aussagekräftigen Angeboten – Wahl des richtigen Werbenetzwerkes
Lassen Sie sich für Ihr Hotel ein Individuelles Schulungsprogramm rund um Spezialisierung, Marketing und Werbung erstellen und profitieren Sie von einem top geschulten Team. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter 0512/398899
Tags: Hotelbewertungen, Kurse, Spezialisierung
Mrz
06
2009

Michael
Mittlerweile dürfte es ja aufgefallen sein, dass ich den Blog nicht mehr allein schreibe, sondern mir kompetente Verstärkung organisiert habe.
Alex Rauter kümmert sich in Zukunft hauptsächlich um den Bereich “Tourismus-Marketing”. Ich werde mich verstärkt um den Bereich “Touristisches Online-Marketing” kümmern.
Um der neuen Situation gerecht zu werden haben wir die Namensgebung überarbeitet und die Kategorien leicht modifiziert.
Jan
14
2009

Michael
In der Flut der täglichen Presseaussendungen habe ich mir gerade ein schönes Statement der ÖHV herausgefischt. Da werden einige interessante Zahlen genannt und da wird auch für 2009/10 ordentlich orakelt.
Einige Passagen haben mir besonders gefallen:
…Im Winter 2007/08 haben einer ÖHV-Umfrage zufolge 28,95 % von 1.100 befragten Betrieben Mitarbeiter im Service gesucht. In der laufenden Saison stieg der Wert auf 29,43 %. Mitarbeiter für die Küche suchen 23,12 % nach 23,68 % im Vorjahr. Mitarbeiter für die Etage suchen um die Hälfte mehr Betriebe, 11,99 % nach 17,42 % im Vorjahr….
Es gibt also noch genügend Arbeit für Arbeitswillige im Tourismus. Die ÖHV fordert die Öffnung des Arbeitsmarktes für die neuen EU-Mitglieder damit man dieses Problem zumindest teilweise abdecken kann. Tatsache ist: Gutes Personal, egal in welcher Abteilung im Hotel, ist immer schwerer zu finden.
Ein weiteres schönes Statement aus der Aussendung:
….für 2009 und 2010 erwartet Felderer eine Stagnation. In den vergangenen Monaten wurde ein deutlicher Rückgang der Nächtigungen aus relevanten Fernmärkten festgestellt: Zwischen
Juni und November 2008 sanken die Nächtigungen der Briten im Jahresvergleich um 6,19 %, die der Japaner um 13,74 % und die der US-Gäste um 20,05 %. “Wo wir Chancen sehen, sind die Nahmärkte: im Inland, bei unseren Stammgästen aus Deutschland, den Niederlanden und
anderen Nachbarländern. Das deckt 80 % der Gästeschichten ab. Wer sparen muss, gibt nicht auch noch Geld für einen weiten Flug aus….
Fein, fein. Liebe ÖHVler. Glaubt ihr wirklich, dass Österreich “Sonne und Meer” in den Köpfen der Nachbarn verdrängen kann? Ob ich jetzt von Hamburg aus mit dem Auto ins Ötztal fahre oder gleich nach Caorle ist eigentlich auch schon egal.
Teurer Flug? -> Eine Woche Türkei mit Flug und AI € 289,-.
Ich würde mich als Hotelier zwar auch auf die Nachbarmärkte konzentrieren (macht man ja eh immer) aber der Schlüssel zum Erfolg ist sicher seine Reichweite international zu erhöhen. Bei richtiger Anwendung kann man das auch ohne ein Monster-Werbebudget erreichen.
Hier noch der Link zum gesamten Artikel mit Grafiken bei der ÖHV.
Tags: Marketing, ÖHV Prognose
Dez
18
2008

Michael
Für alle, die mit dem Thema etwas anfangen können bietet Torsten Schwarz das 850 Seiten starke Kompendium “Leitfaden Online-Marketing” zum kostenlosen Download. ABER! Nur bis 24. Dezember. Zum Schmökern würde ich allerdings die gebundene Ausgabe empfehlen. Man stelle sich 850 lose DIN A4 Seiten vor…. wie soll man so etwas im Bett lesen können
.
Hier der Link zum Download (PDF 6,8 MB – nur bis 24.12.08)
Tags: Leitfaden Online-Marketing
Sep
22
2008

Michael
Vom 14. bis 17. September fand wieder die FAFGA in Innsbruck statt. Das war auch der Grund warum wir am Castlecamp nicht teilnehmen konnten.
Heuer waren wir auch erstmals mit einem Stand vertreten und boten den Interessenten unseren speziellen Cocktail, den “Marketing-Mix” an. Mit diesem Gag haben wir unsere Produkte visualisiert, da Marketing ja nichts Greifbares ist. Zudem hat es thematisch gut zur FAFGA gepasst.
Speziell für die Messe haben wir mehrere neue Produkte kreiert die auf Hotels bzw. auf Appartements abgestimmt sind. In einigen Tagen werden wir Teile davon auch auf unserer Firmenwebsite veröffentlichen.

Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit dem Besucherstrom auf der Messe und liebäugeln schon mit einem größeren Stand im September 09.
Hinweisen möchten wir noch auf unseren Nachbarstand.
Dort stellte unser Freund, Mag. Markus Geisler aus, der auf Bilanzbuchhaltung für Hotellerie und Gastronomie spezialisiert ist. Am Messestand präsentierte er eine neuartige Software mit der sich viele Schritte im täglichen Geschäft automatisieren lassen. Hier noch der Link: www.kanzlei-geisler.at
Tags: FAFGA
Aug
28
2008

Michael
Was sich in der Praxis längst abzeichnet ist durch eine Studie der “Deutsche Reiseanalyse der F.U.R.” bestätigt worden.
Die Entwicklungen in Kürze:
- Eine Umkehr der sozialen Entwicklung ist unwahrscheinlich.
- Die positive Entwicklung der Reisen der Bestverdiener kann jene der unteren Schichten nicht kompensieren.
- Die Anzahl der Urlauber wird daher weiterhin stagnieren.
- Die Zahl der Zweit- und Mehrreisen nimmt tendenziell ab.
- Die Preissensibilität steigt weiter an.
- Der deutsche Inlandsmarkt wird davon tendenziell profitieren.
- Anbieter von höherwertigen Angeboten werden es künftig etwas schwerer, jene von preisgünstigeren Reisen etwas leichter haben.
- Die Konkurrenz wird insgesamt härter.
Den ganzen Artikel lesen Sie auf www.austriatourism.com
Was das für uns Touristiker bedeutet?
- Kalkulieren Sie für den Internetverkauf passende Preise
- Spezielle Angebote in den buchungsschwachen Zeiten gestalten
- Spezialisierung auf ein Gästesegment
- Die eigene Marke durch PR-Aktionen stärken
Falls Sie dazu Fragen haben stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Email genügt.
Nich nur der deutsche Urlaubsgast schwächelt?
Hinzu kommt die Immobilienkriese, die nicht nur in Amerika wütet, sondern in großen Teilen Spanien und England erfasst hat. Der spanische Urlauberanteil ist in Tirol ja nicht besonders groß, aber bei den englischen Urlaubsgästen wird man es sicher heuer im Winter schon merken.
Tags: deutsche Urlauber, Statistiken