Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Mrz 02 2009

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Mander s´isch Zeit, Chancen aufzuzeigen und zu nutzen ohne die Situation schönzureden

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In Tirol dominieren Jubelmeldungen über die laufende Wintersaison und kaum ein Gedanke wird an die zukünftigen Auswirkungen der Wirtschaftskrise verschwendet. Dass der Tourismus ebenso konjunkturabhängig ist, jedoch mit starker Verzögerung reagiert, wird oft ausgeblendet.

Im Nachbarland Schweiz wird die Diskussion um die Zukunft weit offener geführt: Der Schweiz Tourismus geht davon aus, dass „im Sommer die Krise den Tourismus mit voller Wucht erfassen wird“ so Jürgen Schmid, Chef des Schweizer Tourismus. (Quelle TAI). Die Analyse der Wirtschaftsdaten unserer Hauptquellmärkte bestätigt diese Einschätzung.

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit
Vorbereitung ist die halbe Miete, um wirtschaftlich schwierige Zeiten gut zu überstehen.  Prüfen sie folgende Ansatzpunkte um sich gezielt vorzubereiten:

  • Die klare Ausrichtung /Positionierung Ihres Hauses zur Verbesserung der Stellung im Verdrängungswettbewerb
  • Innovative Servicekonzepte zur Buchungsbeeinflussung, denn wenn der Kuchen kleiner wird muss die Serviceleistung besser werden
  • Kooperationsmöglichkeiten um Kosten zu senken bzw. die Schlagkraft am Markt zu erhöhen
  • Den Einsatz moderner Systeme zur Vertriebsunterstützung wie z.B. Julia von www.easy-booking.at
  • Aktivieren Sie Ihre Stammkunden. Bündeln Sie neue Angebote, die zum Wiederkommen motivieren und bleiben Sie auch unter dem Jahr über Newsletter mit Ihren Bestandsgästen in Kontakt
  • Uvm.

Gerade im Andreas Hofer Gedenkjahr sollte es auch bei uns heißen: „Mander s´isch Zeit“. Jeder einzelne kann seine persönlichen Chancen nutzen. Bleibt nur noch die Frage: Wie viele werden sie tatsächlich ergreifen?

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Feb 11 2009

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Brot oder Butter?

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Brot oder Butter?
Was tun, um die Schrammen aufgrund der Wirtschaftsentwicklung im eignen Haus so klein wie möglich zu halten? Gerade in schwierigen Zeiten sind die Bestandskunden das Brot jedes Hotels und die Neukunden die Butter.

Setzen Sie verstärkt auf Ihre Stammkunden!
Denn es ist viermal so teuer einen neuen Gast zu gewinnen, als Bestandsgäste zu halten.

Die Analyse der Werbe- und Marketingausgaben von Hotels zeigt, dass ein Großteil dieser Ausgaben immer noch zur Neugewinnung von Gästen eingesetzt wird, aber kaum gezielte Budgets und Maßnahmen für die Pflege der Bestandsgäste vorgesehen sind.

Dies führt dazu dass der Deckungsbeitrag, welcher mit dem ersten Aufenthalt der neugewonnen Gäste erzielt wird häufig gerade mal die dafür eingesetzten Werbeausgaben deckt. Damit aus dem teuer „erkauften Neukunden“ ein profitabler Gast wird, muss er zum „Fan“ Ihres Hauses werden.

Um aus Erstbesuchern profitable Stammgäste zu machen eignen sich systematische Begeisterungsleistungen besonders. Denn wenn Sie Ihre Gäste mit Kleinigkeiten, Serviceleistungen die er nicht erwartet überraschen und somit in Geist und Herzen der Gäste präsent sind, erhöhen Sie die Stammgästequote und Ihre Chancen auf positive Weiterempfehlung.

Machen sie doch einmal mit Ihrem Team einen moderierten Workshop zur Gästebegeisterung und stellen Sie sich die Frage, mit welchen Aufmerksamkeiten, Serviceleistungen Sie Ihre Gäste in den einzelnen Kontaktpunkten z.B. bei der Buchung, während des Aufenthaltes und nach der Abreise überraschen/verblüffen können?

Sie werden erstaunt sein, wie viele gute Ideen und Ansatzpunkte von den Mitarbeitern die tagtäglich „am Puls des Gastes“ sind, hervorgebracht werden.

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Jan 09 2009

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Chancen & Risiken für das Jahr 2009

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Dass sich spätestens ab der Sommersaison 09 der heimische Tourismusmotor abkühlen wird ist fast jedem klar, unklar ist jedoch mit welchen Rückgängen zu rechnen ist.

Erst im ersten Quartal 09 wird sich herauskristallisieren wie stark die Frühindikatoren sich tatsächlich auf die Realwirtschaft niederschlagen. Beunruhigend ist aber jetzt schon die laufend steigende Anzahl betrieblicher Anmeldungen für Kündigungen, Kurzarbeit in vielen unserer Quellmärkte.

Aufgrund unserer laufenden Analyse der Hauptquellmärkte sowie Gespräche mit Reiseveranstalter kann von einem best case -5% und einem worst case von -20% der Buchungen ausgegangen werden.

Hauptursachen:

1.    Abbröckeln der gesellschaftlichen Mittelschicht in einigen Quellmärkten z.B. in Deutschland durch zunehmende Arbeitslosigkeit, England aufgrund der hausgemachen Immobilienkrise usw.

2.    Viele Regionen Österreichs sind NICHT Reiseziel für den Haupturlaub im Sommer, sondern Destination für den Zweit- und Dritturlaub. Es ist nicht zu erwarten, dass beim Haupturlaub Sun & Beach, sondern eher bei dem Zweit- und Dritturlaub gespart wird.

3.    Schwächen in der klaren Positionierung und Vermarktung vieler heimischer Tourismusbetriebe. Gerade in der Ferienhotellerie findet man häufig Überkapazitäten in Betrieben mit weitgehend vergleichbarem Angebot aus Bett, Verpflegung und vielleicht ein wenig Wellness. Und daraus resultierend Austauschbarkeit sowie ein verschärfter Preiswettbewerb.

Ansatzpunkte wie Sie sich auf diese negative Entwicklung vorbereiten und Ihr Entgegenwirken können:

Klare Positionierung als Spezialist, Internationalisierung in der Vermarktung sowie Kooperationen
Noch bleibt Zeit, sich mit geeigneten Maßnahmen auf die zu erwartende Entwicklung vorzubereiten und ihr entgegenzuwirken.
Deshalb stellen wir Ihnen unser aktuelles e-book “Im Wettlauf um den gast die Nase vorn – Wege aus dem Verdrängungswettbewerb” hier kostenfrei zur Verfügung.

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Jun 16 2008

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Tourismus in Zahlen

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Ein wahrlich abgekautes Thema, aber mal eine neue Datenquelle.

“Statistik für alle” heißt das Zauberwort. Auf der Seite Spiegel online habe ich einen schönen Link gefunden zur Seite von Statista. Dort kann jeder zu fast jedem Thema Statistiken finden und diese auch filtern, vergleichen, speichern und präsentieren. Man wird sogar dazu aufgefordert einen Link zu setzen. Auf der Seite findet man auch eine Art Tag-Cloud über die am häufigsten abgerufenen Statistiken.

 

Über Kategorien kann man sich dann zu seinem Thema durchklicken. Zum Thema Reisen und Urlaub gibt es an die 250 Statistiken. Hier noch ein nettes Beispiel:

Statistik: Wohin ging der letzte Urlaub 

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Mai 19 2008

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Grenzen von Web 2.0 Marketing

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Ein ungewöhnliches Thema? Ein schwieriges auf alle Fälle. Seit mehreren Wochen kaue ich an diesem Post. Fast hätte ich ihn schon gelöscht, aber das Thema lässt mir einfach keine Ruhe.

Literatur gibt es zwar, aber nicht für den Tourismus und in diesem speziellen Fall beschäftige ich mich auch nur mit der Umsetzbarkeit in KMUs.
(Bild: emedia Nr. 26 zum Thema Webrevolution)


Als Tourismusmarketer versuche ich den ganzen Hype um Web 2.0 realistisch zu sehen. Was ist verwertbar? Was lässt sich umsetzen?
Kein Kunde bezahlt mich für eine Vision. Er will Buchungen sehen. Schließlich und endlich verkaufe ich Produkte und keine Träume. Ganz egal ob es ein großer oder kleiner Kunde ist.
Die Grenzen von Web 2.0 mit denen KMUs im Tourismus zu kämpfen haben lassen sich auf drei Worte reduzieren: Geld, Zeit, Akzeptanz
 

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Mrz 10 2008

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HRS und Tiscover

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Tiscover LogoGelobt sei HRS, dass sie Tiscover endlich gekauft haben.

Egal was HRS mit Tiscover jetzt vor hat. Für die Kunden (Vermieter) kann es nur besser werden.

Meine Osterwünsche für die Tiscover-Zukunft:

  • Eine Datenwartung, bei der man nicht eine zweitägige Einschulung braucht.
  • Endlich ein kundenorientiertes Design
  • Eine Schnittstelle für gängige Hotelsoftware
  • Einen fairen Abrechnungsmodus für die Kunden – entweder fixer Mitgliedsbeitrag ODER Provision
  • Feuer unter den Ärschen von all den Tiscover-Verantwortlichen, die sich jahrelang auf dem landesgeförderten Monopol ausgeruht haben. Willkommen in der Realität!!

Mein Lob aber all den Mitarbeitern vom Helpdesk, die immer alles abbekommen. Ihr macht eure Sache schon lange sehr gut.

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Feb 12 2008

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Ekaaaat – die Russen sind da!

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Ein Blick über den Gartenzaun in den Mittelmeerraum und dann ein Blick in die eigenen Reihen zum Thema Russen. Fast zum Jahrestag (09.02.07 entstand das Wort “Russenquote” in Kitzbühel) möchte ich das Thema mal genauer beleuchten.

Ist schon lustig was man beim Surfen so alles findet. Eigentlich wollte ich mich wegen eines Hotels in der Türkei erkundigen und bin dann auf interessante Dinge gestoßen. Vorweg möchte ich sagen, dass ich hier nur Meinungen und Fakten zusammengetragen habe. Diese geben nicht meine persönliche Meinung wieder. Das Thema scheint aber so brisant zu sein, dass ich nicht mal 15 Minuten für die gesamte Recherche benötigt habe.

Fangen wir mal hier an:
Da kann man sagen was man will. Gibt man bei Holidaycheck das Wort “Russen” ein, dann kommt nicht etwa die Anleitung für ein leckeres Biermischgetränk, sondern Aussagen wie “zu viele Russen, oder “keine Russen” oder “Russen, Russen, Russen”.
Der Screenshot entstand heute um 12.00 Uhr. Immerhin scheint das Thema in 22718 Hotelbewertungen auf.

Suchbegriff Russen bei holiday check

Hier noch ein paar nette Links zum Schmunzeln auf holidaycheck. Ich habe aufs geradewohl ein paar Bewertungen durchgelesen. Ein paar habe ich hier gepostet:
Hotelbewertung 1
Hotelbewertung 2
Hotelbewertung 3
Hotelbewertung 4

So, das wars auch schon von der Mittelmeerfront.
Jetzt widmen wir uns noch dem Thema Russenquote in heimischen Gefilden.
Das ist jetzt fast genau ein Jahr her, dass man in Kitzbühle über die ganze Sache diskutiert hat. Ich liebe solche Diskussionen.

  • Hier mal ein Link zum nachgedacht.blogg. Der zitiert aus der “Welt”. Scheinbar haben wir Ösis nicht das Gespür für Gäste aus dem Osten.
  • Hier ein Link aus Focus online über “Die neuen Zaren von Zermatt“.
    Hier rollt der Rubel! Noch zutreffender könnte das Sprichwort gar nicht sein.
  • Hier noch ein Artikel aus Focus online vom 09.02.07. Der arme Bartenstein musste damals zu einem Canossagang antreten und die Kitzbüheler wieder ins rechte Licht rücken.

So weit, so gut.
Jetzt lese ich in den Artikeln der Presse, die die Kitzbüheler zu rassistischen Russenhassern abstempelt und stolpere dabei genau in diesem Artikel über eine Umfrage:

russenumfrage.gif

ups!

Da scheint wohl die öffentliche Öffentlichkeit und die anonyme Öffentlichkeit verschiedener Meinung zu sein?

Hier kann jetzt jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Ein Versöhnungsversuch meinerseits:
Seien wir doch mal ehrlich. Das Problem (wenn es ein solches überhaupt gibt) besteht doch nicht nur mit den Russen. Kulturelle Unterschiede und Ressentiments gibt es doch auch zwischen Deutschen und Polen, Tirolern und Wienern, Bayern und Preussen. Die Burgenländer erzählen Tiroler-Witze und die Tiroler erzählen Burgenländer-Witze.

Was hier beiden Seiten vielleicht fehlt ist das wichtigste Wort wenn unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen: Toleranz

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Jan 31 2008

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tblog startet

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Heute startet der tBlog der Firma eTouristik.
Wir versuchen damit endlich eine Lücke zu schließen.

In Tirol gibt es leider keinerlei Infoseite, die sich dem Thema Onlinemarketing, Internetmarketing und Tourismus annimmt.
Dabei ist die Nachbarschaft so fleißig (schiele in Richtung München), dass sie bei uns in der Alpenfestung einfällt und uns vormacht, wie man arbeitet.

Um dem Ganzen einen Impuls zu geben, starten wir deshalb diesen Infoblog, der sich hoffentlich zu mehr erweitern wird. Die Zukunft wird es weisen.

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