Feb 14 2008

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Was Social-Community-Mitglieder wirklich wollen

Abgelegt 14:47:57 unter News

Welchen Weg das Web 2.0 einschlagen soll – wird – muss, haben ja mittlerweile schon einige große Köpfe diskutiert. Hier ist wieder ein weiterer Mosaikstein der den Betreibern mitteilt, was sie jetzt schon wieder falsch machen.

Blogs und Minigames sind es nicht, ergab eine aktuelle Studie.

Viele Social-Community-Betreiber entwickeln ihren Dienst an den Interessen der Nutzer komplett vorbei. Zu diesem deprimierenden Ergebnis kommt eine Studie der Fachhochschule Bonn Rhein-Sieg und des Wooby.com-Betreibers Freundliche Netzwerke, die “Spiegel Online” exklusiv vorliegt. Demnach können StudiVZ & Co. ihre Mitglieder vor allem dann glücklich machen, wenn sie einen Gratiszugang bekommen, eine gute Suchfunktion nutzen können und aktuelle Nachrichten auf der Startseite finden. Darüber hinaus ziehen die Nutzer einen Service, der sie an die Geburtstage ihrer Freunde erinnert, jedem Blog und Minigame vor, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Und sie wissen es zu schätzen, wenn ein Unternehmen ihre Privatssphäre schützt….

Hier der ganze Artikel der Internet World Business.

Hier noch die Quelle auf spiegel.de – finde ich sehr interessant

Quelle: Internet World Business und spiegel.de

Auch wir Blogger bekommen hier eine saftige Watschn. Besonders das Zitat von Peter Kabel auf spiegel.de gibt mir zu denken.

Hamburg – Der deutsche Internet-Unternehmer Peter Kabel hat einmal gesagt: “Ich habe Hunderte RSS-Feeds abonniert. Aber mal ehrlich, ich lese keinen einzigen. Macht aber Spaß.”

Das ist typisch: Im Netz gibt es ein Überangebot von allem. Nur keiner nutzt es wirklich.

Zitat: Spiegel online

Das Ringen um Aufmerksamkeit ist schon lange eine echte Disziplin geworden.
Wäre noch interessant gewesen auf wie vielen Seiten ein user durchschnittlich unterwegs ist. Ist er Mitglied bei Xing, StudiVZ und MySpace gleichzeitig? Wie viele RSS-Feeds hat er abonniert und wie viele davon liest er wirklich?

Aus touristischer Sicht gesehen:
Wie kann ich als Tourismusbetrieb in diesem ganzen Dschungel die Aufmerksamkeit im Web 2.0 auf mich lenken? Soll ich da überhaupt einen eigenen Blog starten? Wäre es da nicht besser mir einen Platz in einer Community zu suchen und dort Werbung für mich zu betreiben?

3 Kommentare

3 Kommentare to “Was Social-Community-Mitglieder wirklich wollen”

  1. Promaetheusam 16. Februar 2008 um 19:57:44 1

    ganz meine rede. ich denke dass sehr wenige leute die blogs tatsächlich lesen. kein (wohl gemerkt in das schema “normal” fallende) mensch hat heutzutage zeit sich diese ganze informationsflut zu gemüte zu führen. und wenn ich so manche blogs sehe, so interessiert es wohl kaum jemanden dass sich franz m. gestern seine grosse zehe an seinem wohnzimmerschrank gestossen hat.

    mfg Promaetheus

  2. betravelam 19. April 2008 um 11:31:34 2

    … “wer liest schon Blogs”? Diese Frage kann man stellen, wenn man das Medium nicht oder halb begriffen hat. Als Blogschreiber habe ich langsam aber stetig einen grösseren Kreis von Freunden gewonnen (die ich lese und die mich lesen) und freue mich immer mehr, wenn die Kommunikation untereinander zu nimmt. Die Zahl der anonymen Blogleser nimmt ebenfalls zu. Das reicht doch als Motiv?

    ps: Manchmal geht es auch nur um den Spass. Die Lust am Schreiben. Am Kreativsein. Und wenn es nur für mich selber ist.

  3. betravelam 19. April 2008 um 12:07:58 3

    Ergänzung: Der Internet-Unternehmer Peter Kabel hat vielleicht zuviele Feeds abonniert. Möcglich, dass sich sein Problem bei einer reduzierten Anzahl an Feeds von alleine löst. Beschränkung auf das Wesentliche verringert die Gefahr eines ‘overkill’. Oder wie es doch so schön heisst: “Weniger ist Mehr” ;-)

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