Jan
24
2012

Alex
Ein indischer Restaurantbesitzer aus Varanasi, versucht potentielle Kunden mit folgendem Argument auf seiner Werbetafel in den Laden zu bringen: „Yes, we are less dirty…“
Der Text ist nicht nur komisch, er steht stellvertretend für etwas, das man als die ‚Wir-sind-weniger-mies-als-der-Wettbewerb‘ Marketingphilosophie bezeichnet. Kunden werden mit dem Argument bezirzt: „Kommen Sie zu uns, denn wir bieten Ihnen die gleichen stinknormalen Selbstverständlichkeiten wie alle anderen auch. – Und dabei sind wir sogar ein bisschen weniger mies als die anderen.“
Unternehmen in unserem Kulturkreis lassen sich ohne Zweifel ausgeklügeltere Wortkonstruktionen auf den Leib schneidern: „Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es Mastercard“, heißt es gewitzt auf der Homepage eines Kreditkartenanbieters. Dann gibt es noch die Ohrwürmer, die durch ihre Melodie zur Legende geworden sind: „Hmmm, Melitta macht Kaffee zum Genuss“.
Eine Kreditkarte, mit der man bezahlen kann? Ein Kaffee, der gut schmeckt? Moment mal! Das erwarten wir von JEDER Kreditkarte, von JEDEM Kaffee. Nackte Selbstverständlichkeiten werden hier mit gewaltiger Fanfare hinaustrompetet.
Alles was Unternehmen machen oder auch kommunizieren, fällt in zwei Kategorien: Selbstverständlichkeiten oder Dinge, die einen Unterschied machen. Maßnahmen aus der Kategorie Eins führen dazu, dass der Laden funktioniert. – Die aus der Kategorie Zwei hinterlassen beim Kunden eine unauslöschliche Erinnerung. Eins ist Betriebswirtschaft – Zwei ist Erlebniswirtschaft. Eins ist Dienstleistung – Zwei ist Begeisterung. Eins ist Organisation – Zwei ist Überraschung. Eins bringt Umsatz – Zwei bringt Umsatz plus Weiterempfehlung. Eins ist Überleben – Zwei ist Erfolg.
Tags: Kommunikation, Marketing, Strategie
Jan
17
2012

Michael
Folgendes hat sich zugetragen:
Zwei Herren kommen in ein Hotel und stellen sich als Mitarbeiter von Code Diplomatique vor. Man will sich das Hotel ansehen, da man es gerne in den Katalog aufnehmen möchte. Dieser ist nämlich nur für Diplomaten erhältlich und auch nur über einen gesperrten Bereich im Internet zugänglich. Man kann sich bei einer Mitgliedschaft über 20 bis 30 Buchungen pro Jahr freuen. Mitgliedskosten? Eigentlich keine. Außer…. die 1.400 Euro, die man für den Mistery-Guest-Test vorab bezahlen muss. Dafür kommen dann zwei Leute die im Hotel übernachten und auch ganz normal bezahlen. Also eigentlich gratis. Klingt toll.
Nach einigem Grübeln und Nachfragen bei der Wirtschaftskammer erhielten wir dann folgendes Email von Frau Mag. Hager von der WK:
Betreff:
Code Diplomatique & Consulaire Corp. Ltd.
 Sehr geehrter Herr XXXXX,
Wie soeben mit Ihnen telefonisch besprochen, empfehlen wir Ihnen, per Einschreiben vom Vertrag zurückzutreten und als Grund folgenden Inhalt bekanntzugeben:- Code Diplomatique scheint nicht im Schweizer Handelsregister auf
- Der Österreichischen Botschaft, Handelsabteilung, ist die Firma Code Diplomatique nicht bekannt
Weiters könnten Sie anmerken, aufgrund der Tatsache, dass CD bei Diplomaten und Konsulaten gänzlich unbekannt ist, sehen Sie den Vertrag als nicht erfüllt.
Wir bitten Sie, uns eine Kopie Ihres Schreibens per Mail zukommen zu lassen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte wieder an Frau Eva Reininger.
Freundliche Grüße
Mag. Gudrun Hager
Die österreichische Wirtschaftsdelegierte
Tags: Code Diplomatique
Jan
16
2012

Alex
Ein Mann und seine Vision: Ganzheitliches Wohlbefinden mit der Lust und Leidenschaft russischer Saunakultur in Österreich zu etablieren. Das Ergebnis: Die handgefertigte Banja Erlebnissauna – jede Stück ein Unikat.
Martin Fritz kombiniert in seiner Banja Erlebnis mit Wirkung. Schon das Befeuern und Aufheizen der Sauna ist außergewöhnlich. Ein handgefertigter Kupferkessel, der mitten im Raum steht, wird beheizt. Darüber ein Rost für frische Biokräuter oder Birkenblätter.
Die Temperatur in der Banja Erlebnissauna beträgt ca. 70 °С bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 100 %. Nur bei dieser Temperatur und Feuchtigkeit entfalten die verwendeten Biokräuter und Birkenblätter die höchste Wirkkraft.
Diese ist ideal, um innere Ruhe zu erlangen und körperliche und seelische Ausgeglichenheit zu erfahren. Weitere Informationen auf: http://www.banjasauna.at/
Tags: Sauna, Tirol, Wellness
Jan
16
2012

Alex
Kaum ist eine Krise überwunden, schon steht die nächste vor der Tür. Aktuelle Wirtschaftsdaten zeigen, dass 2012 mit einer deutlichen Abschwächung der Konjunktur gerechnet werden muss. Wie in den vorangegangenen Krisen auch, wird der Wettbewerbsdruck und der Preiskampf um den Kunden wieder zunehmen.
Für alle Unternehmen? Nein, denn aus Krisen der Vergangenheit sind jene Unternehmen gestärkt daraus hervorgegangen, welche ein klares Profil am Markt haben und über eine klar definierte Nische verfügen in welcher sie für Ihre Kunden einzigartige und schwer austauschbare Leistungen erbringen.
Lesen sie hier wie Sie sich für die aktuellen Herausforderungen fit machen können: http://www.trend-marketing.cc/unsere-leistungen/service-sektor/spezialisierung.html
Tags: Krise, Nische, Strategie
Dez
07
2011

Michael
Nach einigen Recherchen im Bereich Deals und Rabatte muss ich ganz ernüchtert feststellen, dass die Hoteliers bei Hofer (Aldi), Tchibo, Tui, Neckermann, Eurotours etc. vielleicht doch nicht so schlecht dran sind. Dort nimmt man zumindest “nur” 25% bis 30% des Zimmerpreises als Provision.
Bei den Deals von Holidaycheck oder von Quype sieht das folgendermaßen aus:
Preisnachlass für den Gast mindestens 50%.
Danach fällt noch eine Provision von 15% (Holidaycheck) oder 35% (Quype) für die Vermittlung an.
Nicht ganz so brutal, aber ähnlich läuft es bei den Geschenkboxen von Jollydays und Mydays.
Da kommen schon mal € 28,- pro Person und Tag inkl. Halbpension für den Hotelier raus. Also ein wirklich guter Deal!
Ich kann nicht nachvollziehen warum wirklich gute und schöne 4* und 4*S-Betriebe bei solchen Aktionen mitmachen. … so eine Kostenrechnung hat schon was für sich, wenn man denn eine hat…
Sich auf den werblichen Nutzen hinauszureden gilt hier nämlich nicht. Man spricht hier die komplett falsche Zielgruppe an. Zum Normalpreis wird so ein Gast sowieso nie anreisen.
Schnäppchenjäger sind nämlich nur einem treu: dem Schnäppchen
Und nach einem kleinen Test kann ich berichten, dass eine Verlängerung des Aufenthaltes für diese Gäste nicht in Frage kommt. Auch Zusatzleistungen werden fast nicht gebucht.
Einziger Lichtblick in der Recherche der letzten Monate:
Eine Werbekooperation mit Radio Arabella in Wien bzw. in Salzburg. Das Modell ist eigentlich fair und bringt auch Rücklauf.
Tags: Deals, Geschenkboxen, Rabatte
Jun
11
2011

Alex
Endlich eine Touristikerin die sich drüber traut die Mentalnische zu füllen! Deshalb möchte ich Ihnen, liebe Leser, gerne den Köckenhof kurz vorstellen.
Der Köckenhof liegt oberhalb von Brixlegg in Tirol auf 900 m Höhe, inmitten einer Atem beraubenden Landschaft mit herrlichem Blick auf das Inntal. Weite und Ruhe soweit das Auge blickt und ein mystischer Kraftplatz im eigenen Steinbruch.
Die Inspirierende Lage und das Interesse der Unternehmer an mentalen und spirituellen Themen waren die perfekten Voraussetzungen, um einen einzigartigen Seminarort für Menschen mit Interesse an persönlichem, mentalem und spirituellem Wachstum zu schaffen.
Mit pure life spirit wird ein abwechslungsreiches Seminarprogramm geboten, um den Weg zur eigenen Intuition, Visionskraft und Kreativität zu beschreiten und die Selbstwahrnehmung wieder zu finden.
Tauchen Sie ein auf: www.koeckenhof.com
Mai
28
2011

Alex
Passt Ihre Strategie? Wie können Sie sich erfolgreich vom Mitbewerb abheben und gute Preise am Markt durchsetzen? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Strategie klären wir gerne mit Ihnen beim kostenfreien Strategie-Check für Tiroler Betriebe.
Nützen Sie die kostenfreie dreistündige Strategieberatung, welche die tourismusberatung trendmarketing gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol anbieten und holen Sie sich wertvolle Tipps wie Sie Ihr Unternehmen wieder auf Wachstumskurs bringen. Anfrage
Mai
10
2011

Michael
Seit Jahren beobachten wir wie die großen Tourismusplattformen immer größer werden. Größer werden im Sinne von immer mehr Hotels in den Plattformen bei einer stagnierenden Zahl von Besuchern.
Das Pänomen haben wir intern auf den Namen “Tiscover-Effekt” getauft, denn dort ist es zum ersten Mal aufgetaucht. Seinerzeit versuchte Tiscover alle Unterkünfte Tirols in der Plattform zu erfassen. Die Symptome sehen folgendermaßen aus:
- Zu viele Vermieter dadurch
- Unübersichtlichkeit für die Besucher. Daraus folgt, dass
- immer mehr Unterkünfte vorgereiht werden möchten, was wiederum einen
- Wildwuchs auf der Startseite und in der Navigation des Portals nach sich zieht.
- Konzeptlos werden dann Kategorien oder unzureichende Suchfunktionen eingebaut.
Abhilfe würde hier eine Selbstbeschränkung bei der Mitgliederzahl schaffen. Oder, was der Branche wesentlich mehr helfen würde. Eine Spezialisierung auf einzelne Themen. Hier gibt es schon einige gute Beispiele… aber, damit kann man nicht reich werden.
Das Kunststück ist wohl hier die richtige Balance zu finden zwischen der Zahl der Unterkünfte und des Mitgliedsbeitrages einerseits und des Marketingaufwandes andererseits.
Das ganze Thema ist noch wesentlich vielschichtiger und komplexer als ich es hier mit ein paar Sätzen darstellen könnte. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Hotelier auf die richtigen Zeichen bei neuen Portalen zu achten bevor sie sich zur Mitgliedschaft entscheiden.
P.S. “Tiscover-Effekt” bezieht sich auf das Ur-Tiscover.
Mai
06
2011

Michael
Die APA hat gemeinsam mit anderen Firmen eine Tourismusplattform aus der Taufe gehoben www.tourismuscommunity.atÂ
….Zumindest der Name klingt schon allumfassend und mächtig.
Die TCA lädt jetzt nach Wien ein zum Symposium über den Stau in den Tourismuszentren:
Gäste-Mobilität statt Fremden-Verkehr?
Wie geht der Tourismus mit steigenden Energiekosten, Verkehrsengpässen und Standortbelastungen um?
Welche Defizite weist die Verkehrsinfrastruktur im Hinblick auf die Reiseströme auf – lokal, regional und überregional?
Was braucht die Verkehrsinfrastruktur aus der Sicht des Tourismus, und wie kann dies finanziert werden?
Edit:
Den Presseberichten nach zu urteilen war die Veranstaltung nachhaltig geprägt. Man hat sich Gedanken gemacht über die Umweltbelastung und den zunehmenden Verkehr. Hier gibts noch den Link für alle, die nicht dabei waren. http://www.tourismuscommunity.at/eventnachlese#block3
Tags: TCA
Apr
07
2011

Michael
Einer unserer Kunden, das Hotel Alpenrose in Lermoos, haben wir mit dem Zertifikat für Gästezufriedenheit ausgezeichnet. Dahinter steckt nich nur ein schwacher Marketingag, sondern 12 Monate intensive Arbeit mit dem Kunden. Darum freuen wir uns sehr für die Familie Mayer, dass sie die Anforderungen erfüllen konnten.
Im März 2011 wurde das Leading Family Hotel & Resort Alpenrose in Tirol als erstes Hotel in Österreich mit dem eTouristik-Zertifikat für Gästezufriedenheit ausgezeichnet.
Die zertifizierten Bereiche umfassen dabei drei Kernthemen, welche mit Hilfe der Spezialisten von eTouristik erfolgreich eingeführt und umgesetzt wurden. Dazu zählen das Beschwerdemanagement in allen Abteilungen des Hotels, das Thema Kommunikation mit dem Gast und natürlich das erfolgreiche Bewertungsmanagement der Hotelbewertungsportale.
„Das Ziel unserer Maßnahmen ist die nachhaltige Qualitätssteigerung der Dienstleistungen im Hotel. Die Umsetzung in der Alpenrose erfolgte im Rahmen unseres Moduls „Bewertungsmarketing“ im Zuge einer 12-monatigen, sehr engen Zusammenarbeit“, so eTouristik-Geschäftsführer Michael Egger.
Die Einführung der neuen Kommunikationskanäle sorgte nicht nur für verblüffte Gäste, sondern verschafft auch dem Hotel die Möglichkeit, wesentlich schneller und effizienter auf die Kundenwünsche eingehen zu können. Das ohnehin schon sehr innovative Hotel ist seiner Konkurrenz damit wieder eine Nasenlänge voraus.
„Die innovativen Strategien von eTouristik haben uns neue Impulse im Umgang mit Beschwerden und in der Kommunikation mit unseren Gästen gegeben. Wir sind nun auch in der Lage, mit unseren Hotelbewertungen Marketing zu betreiben”, so Ernst Mayer vom Leading Family Hotel und Resort Alpenrose in Lermoos.
Die Qualität des Hotels Alpenrose wurde im Jänner 2011 auch von Holidaycheck honoriert. Das Hotel wurde mit dem Titel „Holidaycheck Top-Hotel 2011“ ausgezeichnet.
Mehr Infos unter www.etouristik.at
Tags: Bewertungsmarketing, Zertifikat